Schuhe

Gute Schuhe sollen dem Kinderfuß ein Optimum an Bewegungsfreiheit garantieren, der Fuß soll sich zum Vorfußstand aufrichten können.

Das vordere Schuhdrittel soll flexibel gegen 2/3-tel des Rückschuhs abrollen können. Auf festen Böden innen wie außen ist zur Stabilisierung des Chopart-gelenkes ein deutlich tastbares Längsgewölbe im Schuh notwendig, auf weichen Böden (Rasen, Sand, Moos, Waldboden, dicker Teppich) ist Barfußlaufen sicher das beste Fußtraining.

Das vordere Quergewölbe ist eine Zehgrundgelenkstütze gegen hallux valgus und ein guter Fußgreif-Reiz; bei Biosandalen wie bei dem Birkenstock-Fußbett ist dies verwirklicht. In der Längsachse soll der Schuh nicht wringbar sein, die Ferse soll durch den Rückschuh stabilisiert werden. (s.Abb.) . Die Fuß-Gewölbespannungen werden erst dadurch möglich, daß die Gelenke durch Längs- und Querpolster des Schuh-Fußbettes in leichter Beugung gehalten werden.

So können die Muskeln aus der Beugestellung heraus Kraft entwickeln.

Hydradenitis: Ruptur (platzen) ekkriner Schweißdrüsen; meist durch Schwitzen in Schuhen!

Plantare papulovesiculitis (Stau der Talgdrüsen): Ursache: Wasserabweisende Schuhe.

Bild: Aufbau des Fußes


Aktualisiert (Montag, den 15. Oktober 2012 um 14:33 Uhr)